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Die Alterseinstufungen der USK, sichtbar auf den Produktverpackungen der Videospiele, dienen als Orientierungshilfe für Eltern, Erzieher und andere Interessierte. Die USK-Prüfung besteht im wesentlichen in der Untersuchung aller Spielelemente in ihrem Zusammenhang mit emotionalen Abforderungen durch die Übernahme der Spielerrolle. Es entsteht die Aussage über eine Schadensbegrenzung vor befürchteten Wirkungsrisiken für Altersgruppen, die aufgrund der Erfahrungen der Gutachterinnen und Gutachter, der öffentlichen Meinungsbildung, wissenschaftlicher Veröffentlichungen und nicht zuletzt mit Blick auf gesetzliche Grundlagen (Jugendschutz) angenommen werden.
| | Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG. Spiele mit diesem Siegel sind aus der Sicht des Jugendschutzes für Kinder jeden Alters unbedenklich. Sie sind aber nicht zwangsläufig schon für jüngere Kinder verständlich oder gar komplex beherrschbar. |
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| | Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG. Spiele, die auch Gegnerschaft und Wettbewerb beinhalten, wirken abstrakt, symbolisch, comicartig oder in anderer Weise unwirklich, so dass keine emotionale Überforderung der Kinder in dem Grundschulalter zu befürchten ist. Spielangebote versetzen den Spieler möglicherweise in etwas unheimliche Spielräume oder scheinen durch ihre Aufgabenstellung oder Geschwindigkeit zu stressig für Vorschulkinder. Oft sind die Spiele ab 8 bis 10 Jahren auch komplex beherrschbar. |
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| | Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG. Kampfbetonte Grundmuster in der Lösung von Spielaufgaben. Zum Beispiel setzen die Spielkonzepte auf Technikfaszination (historische Militärgerätschaft oder Science-Fiction-Welt) oder auch auf die Motivation, tapfere Rollen in komplexen Sagen und Mythenwelten zu spielen. Gewalt ist nicht in alltagsrelevante Szenarien eingebunden. |
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| | Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG. Rasante bewaffnete Action, mitunter gegen menschenähnliche Spielfiguren, sowie Spielkonzepte, die fiktive oder historische kriegerische Auseinandersetzungen atmosphärisch nachvollziehen lassen. Die Inhalte lassen eine bestimmte Reife des sozialen Urteilsvermögens und die Fähigkeit zur kritischen Reflektion der interaktiven Beteiligung am Spiel erforderlich erscheinen. |
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| | keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG. In allen Spielelementen reine Erwachsenenprodukte. Der Titel darf nur an Erwachsene abgegeben werden.Das gesamte einseitig gewaltträchtige Spielkonzept sowie die effektvoll programmierte Visualisierung und Soundgestaltung der Folgen von Action (menschlich gestaltete Gegner) löst Befürchtungen schädigender Wirkungen sowohl für Kinder als auch für Jugendliche aus. |
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Quelle: usk.de
Was ist PEGI?
PEGI ist die Abkürzung von Pan European Game Information. Dabei handelt es sich um das erste europaweite Alterseinstufungssystem für Computer- und Videospiele. Es gibt Eltern, Einkäufern und Onlinekonsumenten das Vertrauen, dass der Inhalt eines bestimmten Spiels für eine spezifische Altersgruppe geeignet ist.
Es sei darauf hingewiesen, dass die PEGI-Einstufungen als Empfehlungen zum Inhalt des Produkts und dessen Eignung zur Ansicht gedacht sind. Hierbei geht es nicht um die Spielfähigkeit oder Zugänglichkeit.
Das PEGI-System verfährt nach fünf Altersklassen: 3+, 7+, 12+, 16+ sowie 18+. Diese Angaben werden gegebenenfalls durch Inhaltsbeschreibungen vervollständigt. Innerhalb des PEGI-Systems gibt es sieben verschiedene Inhaltsbeschreibungen:
| | Sprache Das Spiel enthält vulgäre Sprache. |
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| | Diskriminierung Das Spiel zeigt Darstellungen von Diskriminierung oder verherrlicht/verharmlost diese. |
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| | Drogen Das Spiel zeigt Drogenkonsum oder verherrlicht/verharmlost diesen. |
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| | Angst Das Spiel könnte Kinder ängstigen. |
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| | Glückspiel Das Spiel enthält Glückspielelemente. |
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| | Sex Das Spiel enthält Nackt- oder Sexdarstellungen. |
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| | Gewalt Das Spiel enthält Gewaltdarstellungen oder verherrlicht/verharmlost Gewalt |
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Quelle: pegi.info
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